Wie kannst du dein Geld vor der Inflation schützen und dabei vermehren?

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Inge Lundson
Ich bin gelernte Veranstaltungskauffrau mit dem Schwerpunkt Pressearbeit und habe mich inzwischen komplett dem Schreiben zugewandt. Das Thema Finanzen interessiert mich, seit ich das erste mal von Strafzinsen hörte. Das war mein persönliches Aha-Erlebnis.

Heute zeige ich dir, wie du nicht zu den Deutschen gehören wirst, die ihr Geld verlieren, weil sie es zu sehr auf Sparbüchern und Tagesgeldkonten behüten und beschützen möchten. Du musst nicht zu den Leuten gehören, die sich klammheimlich zwei Prozent von ihrem Konto nehmen lassen. Mit meiner Idee bekommst du deine Finanzen in den Griff.

Inflation – der stille Dieb

Irgendwie wird das Geld immer weniger statt mehr. Du kennst das vielleicht? Du kannst es dir quasi nicht erklären. Das Geld ist nicht weg, aber du kriegst immer weniger dafür. Und das Jahr für Jahr. Das ist die Inflation. Ist dir das noch nicht aufgefallen, dass du seit Jahren immer weniger für das gleiche Geld bekommst?

Was passiert bei einer Inflation mit deinem Bargeld?

Angeblich haben wir 2 Prozent Inflation. In Wirklichkeit ist das mehr. Denn wenn Wirtschaftsberater die Inflation messen möchten, dann messen sie sie an einer Art virtuellem Einkaufskorb, der verschiedene Waren beinhaltet. So vergleichen sie die Preise über einen Zeitraum. Nur im realen Leben packt sich jeder anderen Sachen in seinen Warenkorb. Daher kann die Rechnung eines einzelnen Kontrollgremiums nicht stimmen. Alleine, wenn ich bei verschiedenen Discountern und Märkten kaufe, schwanken doch die Preise schon.

Wer also seine Miete und Nahrungsmittel selber einkauft und von niemandem zehrt, sollte eher mit einer Inflation von bis zu 5 Prozent rechnen. Welche Auswirkung eine moderate Inflation von 2 % auf dein Geld hat, veranschaulich die untere Tabelle. Wie du sehen kannst, sind deine ersparte 1.000 Euro nach 10 Jahren wegen der Geldentwertung nur noch 820 Euro wert! Das sind fast 200 Euro, die dir die Inflation geklaut hat. Bezogen auf Deutschland sind es zig Milliarden Euro, die entwertet werden.

Jahr:

Kaufkraft Jahresbeginn:

Wertverlust Gesamt:

Kaufkraft Jahresende:

1

1.000,00

-1,96%

980,39

2

980,39

-3,88%

961,17

3

961,17

-5,77%

942,32

4

942,32

-7,62%

923,85

5

923,85

-9,43%

905,73

6

905,73

-11,20%

887,97

7

887,97

-12,94%

870,56

8

870,56

-14,65%

853,49

9

853,49

-16,32%

836,76

10

836,76

-17,97%

820,35

Geld vor der Inflation schützen

Wenn du nicht willst, dass sich dein Geld in 15 Jahren halbiert, oder eher gesagt halb so viel wert ist, weil alles immer teurer wird, dann lies gut mit. Investiere am besten so schnell es geht in ETFs, Aktien, Edelmetalle und Kryptops. Stelle dich damit besser auf, als die restlichen 85 Prozent der Deutschen, die auf der Strecke bleiben werden und keine Maßnahmen gegen die Inflation treffen.

Geldanlagen müssen gelernt werden

Wenn du denkst, dass du mit 10.000 Euro in einem Jahr über Aktion mal eben so 100.000 Euro machen kannst, dann bist du naiv. Mit so einer Einstellung verliert man sehr wahrscheinlich einen Haufen Geld. Wenn du aber 15 oder 20 Jahre lang eine bunte Mischung aus guten Anlagen anhäufst (renommierte und zuverlässige Unternehmen, Tech-Startups, Gold) stehen deine Chancen gut.

Schritt 1: Informiere dich!

Setze niemals alles auf eine Karte. Kein Mensch,der annähernd Ahnung von Geld hat, setzt alles auf eine Karte. Weder bei Krypto, noch bei Aktien. Und über die möchte ich jetzt mit dir sprechen. Der Schlüssel des Erfolges ist die Verteilung auf verschiedene Aktien, auch Diversifikation genannt. Man muss sich die einzelne Aktie als einen Teil des Unternehmens denken. Verliert das Unternehmen Geld, verliert die Aktie an Wert.

Und nimmt das Unternehmen mehr Geld ein und fährt hohe Gewinne, so steigt auch der Wert dieser Aktie. Zum Beispiel Microsoft: Vor zehn Jahren waren deren Aktien für knapp 20 Euro zu haben. Und schau dir das Unternehmen heute an. Heute kostet eine Aktie über 200 Euro, dein Kapital hätte sich verzehnfacht!

Du kannst dein Risiko minimieren, indem du nicht nur in eine einzelne Aktie investierst. Mit einem ETF wird dein Kapital breit zerstreut, weil die ETFs komplette Indexe abbilden, wie zum Beispiel den Dax oder Dow Jones. Ein Kursverlust von einer einzelnen Aktie tut dir dann nicht sonderlich weh.

Schritt 2: Du brauchst ein Investmentkonto

Erstens brauchst du ein Konto, auf dem du dein Geld sparst und dann benötigst du ein Aktiendepot Konto. Hier kannst du dann Aktien handeln und kaufen. Das normale Konto, also dein “Investierkonto” kannst du bei einer Onlinebank eröffnen, das dauert fünf Minuten, dann bekommst du eine Karte zugesendet. Dieses Konto verknüpfst du dann mit deinem Aktientradingkonto, zum Beispiel bei Neobrokern wie Trade Republic oder Scalable Capital. Und schon bist du startklar, um Geld zu investieren.

Schritt 3: Backe kleine Brötchen

Beginne mit kleinen Sümmchen zu kaufen und zu verkaufen, damit du ein Gefühl für die Funktionen der Plattform bekommen und lernst dich richtig zu fokussieren. Am Anfang verlierst du auch mal. Abonniere die passenden Kanäle auf YouTube, lies den Wirtschaftsteil der Tageszeitung und schaute dir die Charts an, lerne Zusammenhänge zwischen Politik, Wirtschaft und der Börse kennen. So kannst du schon bald abschätzen, wo sich Investment lohnen könnte.

Du musst lernen, dass eine Aktie auch mal um 30 Prozent fällt, das musst du aushalten können. Und du musst lernen, nicht gleich zu verkaufen, nur weil sich etwas um 50 Prozent erhöht hat, vielleicht steigt es noch weiter.

Schritt 4: Trainiere deine Nerven

Je mehr Nerven du bewahrst, je mehr Gewinn wirst du machen. Wenn du aber ein absoluter Sicherheitsmensch bist, dann habe ich trotzdem ein paar Tipps. Manche Firmen machen keine großen Sprünge nach oben, aber bedienen eine dauerhafte Nachfrage und sind deshalb stabil positioniert. Einige schütten zum potentiellen Wertanstieg ihrer Aktien Rendite aus. Die liegt zwischen 2 und 4 Prozent. Das ist besser als nichts und immer noch mehr, als wenn du dein Geld einfach auf einem Tagesgeldkonto liegen lässt.

Ansonsten gibt es noch sogenannte Exchange Traded Funds (ETFs). Sie bilden passiv einen Index ab, wie den DAX. Steigt der DAX, steigt auch der ETF. Auf globaler Ebene ließ sich bei längeren Anlagezeiträumen so 8 Prozent Rendite erzielen mit dem MSCI World ETF. In ETFs zu investieren gilt bei vielen Anlegern als bequemste und sicherste Methode!

Schritt 5: Werde eigenverantwortlich

Nimm dein Schicksal in die eigene Hand! Zur Erinnerung, in 15 Jahren wird sich dein Geld gegebenenfalls im Wert halbieren. Greife zu Alternativen, zu Gold oder anderen Edelmetallen, zu ETFs, zu Aktien und vielleicht sogar zu Kryptowährung. Krypto ist das faire Gegengewicht zu “normalem” Geld. Hier bestimmt nicht die Politik über das Geld, sondern das Marktinteresse. Bilde dich in allen Bereichen des Wirtschaftlichen, das ist deine beste Investition.

Fazit

Denk bitte daran, dass die Inflation dich immer begleiten wird. Lass dich von ihr einschüchtern und werde aktiv! Die Börsen Oma Beate Sander hat erst mit 59 Jahren begonnen zu investieren und wurde vielfache Millionärin! Wenn das keine Motivation ist!? Hast du bereits begonnen zu investieren, um dein Geld vor der Inflation zu schützen, oder bist du noch unschlüssig?

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Achtung: Alle Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Sie stellen keine Anlageberatung, Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Alle Angaben sind ohne Gewähr.

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