Versicherungen

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Was ist eine Versicherung?

Versicherungen haben sich in vielen Bereichen des Lebens etabliert und sollen die Risiken des Einzelnen durch ein Kollektiv von Gleichgesinnten absichern.

Als Vermittlungspartner dieser Gemeinschaft fungiert der Versicherer, der die regelmäßigen Zahlungen der Teilnehmer verwaltet und im Schadensfall, nach sorgfältiger Überprüfung, Auszahlungen an die Mitglieder vornimmt, bei welchen Schadensfälle aufgetreten sind.


Inhaltsverzeichnis


Geschichte der Versicherung

Auch wenn Versicherungen gefühlt erst ein Element der letzten 150 Jahre sind, gehen die ersten Beweise von Haftpflichtversicherungen zurück bis in die Jahre 1792-1750 vor Christus im alten Babylonien.

Damals, unter Herrschaft des Königs Hammurabi, wurden Gesetzestexte gefunden, in denen Haftungsfragen bei unvorhergesehenen Ereignissen festgehalten wurden. Dort wurden Baumeister von Gebäuden verpflichtet, diese auf eigene Kosten wieder herzustellen, wenn das Haus nicht sorgfältig genug gebaut wurde.

Im alten Rom etablierte sich schnell die erste offizielle Sterbekasse. In dieser schlossen sich ärmere Teile der Bevölkerung zusammen, um die oftmals kostenintensiven Bestattungszeremonien bewältigen zu können.

In Deutschland gab es zu Zeiten Karl des Großen (768 bis 814 König des Fränkischen Reichs) Zusammenschlüsse von Gilden, die sich bei Schiffbrüchen und Bränden gegenseitig unterstützten.

In Deutschland war bis Anfang des 19. Jahrhunderts fast das komplette Versicherungswesen in den Händen von englischen und französischen Gesellschaften. Erst nach der Einigung Deutschlands und der immer stärker werdenden Industrialisierung, wuchs die noch junge Branche im Inland. So wurde 1820 die Gothaer Feuerversicherung von Ernst Wilhelm Arnoldi gegründet. 7 Jahre später, also 1827, entstand aus ihr die Gothaer Lebensversicherungsbank. Der erste deutsche Lebensversicherer.

Bereits im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts waren die klassischen Versicherungssparten in Deutschland von deutschen Aktiengesellschaften besetzt.
In der Mitte des 19. Jahrhunderts erkannte dann die Branche, dass die Risiken deutlich besser abgesichert werden müssen und es gründeten sich die ersten Rückversicherungsunternehmen.


Mit Bismarck begann das Zeitalter der Versicherungen in Deutschland


Start der Versicherungen in Deutschland

Der Zeitpunkt, wo Versicherungen ein fester Bestandteil innerhalb der deutschen Gesellschaft wurden, begann zu Zeiten von Bismarck und Kaiser Wilhelm I. Innerhalb der Jahre 1883 bis 1889 wurden Krankenversicherung (1883), Unfallversicherung (1884) und Rentenversicherung (1889) eingeführt.

Mit der Gründung der Rentenversicherung im Jahre 1889 wollte Reichskanzler Bismarck den immer stärker wachsenden Einfluss der Sozialdemokraten im Land ausbremsen. Wie auch heute funktionierte das System auch damals schon ähnlich. Ein monatlicher Betrag musste in die Rentenkasse eingezahlt werden und mit dem Vollenden des 70. Lebensjahres wurde dann die Summe an die Beitragszahler ausgezahlt. Eine klassische Rundumversorgung war dies damals aber nicht, da der Großteil der Versorgung der Rentner immer noch durch die Familien erfolgte.

1891 wurde dann eine Invalidenrente eingeführt. Diese Rente bekam jeder, der als dauerhaft erwerbsunfähig galt.

Im Jahr 1911 wurde dann die Hinterbliebenenrente eingeführt.

1916 wurde dann das Renteneintrittsalter auf 65 Jahre herabgesenkt, was eine sofortige Verdopplung der Rentner zur Folge hatte.

Bedingt durch den 1. Weltkrieg, die anschließenden Reparationszahlungen und die am Ende vorhandene Hyperinflation des Jahres 1923, bewirkten eine Kostenexplosion bei den Ausgaben für Witwen und Waisen.

1927 wurde, auch bedingt durch die leidvolle Erfahrung der Vorjahre, dann die Arbeitslosenversicherung eingeführt.

Während der NS-Zeit erfolgten so gut wie keine Änderungen. Lediglich die Krankenversicherung für Rentner und das Lohnabzugsverfahren wurden in dieser Zeit etabliert.


Rentenversicherung in der BRD

Den eigentlichen Siegeszug der Versicherungen konnte man dann nach der Gründung der Bundesrepublik Deutschland verzeichnen.

Im Jahre 1957 folgte eine massive Veränderung im Rentensystem. Die Renten wurden entsprechend der Lohnentwicklung angepasst und betrugen immer 14% vom Bruttoeinkommen. Zudem wurde bereits eine frühe Form des Umlageverfahrens eingeführt.

1968 wurde dann das bis heute gültige Umlageverfahren eingeführt. Die Grundidee beim Umlageverfahren ist die, dass die gerade eingezahlten Beiträge sofort an die aktuelle Rentnergeneration ausgezahlt wurde. Der Betrag betrug 15% vom Bruttoeinkommen und Rücklagen wurden nicht mehr gebildet.

Ein System, was zur damaligen Zeit durchaus klug überlegt war. Nach dem Krieg gab es einen regelrechten Babyboom und die neu aufkommende Rentnergeneration war durch den 2. Weltkrieg extrem ausgedünnt.
Aktuell droht aber genau dieses System jetzt in Schieflage zu geraten, da diese Babyboomer-Generation jetzt in den nächsten Jahren selbst in Rente geht und die Geburtenraten in den Folgejahren, auch bedingt durch die Pille und generelle Emanzipation der Frau, in Deutschland stark zurückgegangen ist.

Wenn es hier in den nächsten Jahren zu keiner massiven Veränderung kommt, ist das klassische Rentensystem zum Scheitern verurteilt.

Um hier gut vorbereitet zu sein, ist es wichtig, dass jeder das Thema Altersvorsorge in die eigenen Hände nimmt und privat absichert.
Rücklagen in Aktien, ETFs, Edelmetallen und Kryptowährungen sind hier ein elementarer Baustein.

Im Jahr 1972 wurde das Renteneintrittsalter auf 63 Jahre herabgesenkt. Zudem hatten Selbständige und Hausfrauen ab jetzt die Möglichkeit, freiwillig in das System einzuzahlen.


Babyboomer werden als Problem erkannt!

Die Problematik der Babyboomer und dem so genannten „Pillenknick“ erkannte man schon Ende der 1970er Jahre. Trotzdem schob die Politik das Problem gerne vor sich her. Ältere mögen sich noch an die Aktion des damaligen Bundesarbeitsministers Norbert Blüm, aus dem Jahre 1986, erinnern.

In einer groß angelegten Plakataktion mit dem Slogan „Die Rente ist sicher“, warb die Bundesregierung und Kanzler Helmut Kohl damals um das Vertrauen der Bürger in die gesetzliche Rentenversicherung. Erst im Jahr 2014 gab Norbert Blüm dann öffentlich zu, dass die Rente definitiv nicht sicher sei und das Niveau, sofern es nicht zu einer massiven Reform kommt, für kommende Generationen sich eher auf Höhe der Sozialhilfe bewegen würde.

1992 wurde das Renteneintrittsalter wieder auf 65 Jahre angehoben. Der Beitragssatz lag ab da bei 17% vom Bruttoeinkommen.

Neben einer immer größer werdenden Problematik der Babyboomer und nicht genügend frischen Beitragszahlern wuchs die Problematik einer immer älter werdenden Gesellschaft. Im Jahr 1994 wurde die soziale Pflegeversicherung eingeführt.

2001 wurde die Rentenform der Bundesregierung beschlossen. Mit der so genannten Riester-Rente wurde die paritätische Rentenfinanzierung (Arbeitgeber und Arbeitnehmer tragen zu gleichen Teilen die Kosten) quasi gebrochen. Im Grunde genommen trägt der Arbeitnehmer die Kosten selbst, bekommt diese aber durch div. Förderungen vom Staat schmackhaft gemacht.


Rentenalter wird angehoben

Seit 2012 wird das Rentenalter in Deutschland immer weiter angehoben. Auf diese Art und Weise kann die Regierung im System Kürzungen vornehmen, ohne das die Bevölkerung dies aktiv im Geldbeutel spürt. Erbracht wird diese Kürzung einfach durch die längere Lebensarbeitszeit.

Hier wird gerne mit der steigenden Lebenserwartung der hiesigen Bevölkerung argumentiert. Besonders die Babyboomer-Generation trifft es hier mit voller Härte. Wer ab 1964 geboren wurde, kann erst mit 67 Jahren in Rente gehen. Der Staat spart sich also 2 Jahre an zusätzlicher Rentenzahlung.

Ob bei dieser Grenze wirklich Schluss ist, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch gar nicht abgeschätzt werden. Es stehen immer neue Forderungen im Raum: 69, 70 ja bis hin zu 73 ist teilweise die Rede. Völlig außer acht gelassen hat man bei dieser allgemeinen Diskussion den generellen Wegfall von Arbeitsplätzen (bedingt durch den Wandel von einer Industriegesellschaft hin zur Informationsgesellschaft) und der damit verbundenen Problematik älterer Arbeitnehmer wieder in eine neue Stelle zu bekommen.

Hier kommen gesellschaftspolitisch massive Veränderungen und damit auch gewaltige Umwälzungen auf uns alle zu. Schlagworte wie „Bedingungsloses Grundeinkommen“, die aktuell eher als „verrückte“ Ideen abgetan werden, könnten schon bald fester Bestandteil in einer sich veränderten Gesellschaft bedeuten.

Zudem lassen sich auch nicht alle Berufsfelder problemlos auf ein höheres Lebensalter anwenden. Ein Krankenpfleger wird mit 73 Jahren sicherlich nicht mehr arbeiten können, während ein Buchhalter dies wahrscheinlich noch sehr gut kann.

Um hier nicht komplett zum Spielball der jeweils aktuellen Bundesregierung zu werden, empfehlen wir, bereits früh sich mit Geldanlage und Absicherung des eigenen Lebensstandards zu beschäftigen. Die nötigen Hilfsmittel dazu, bieten wir auf cashigo.de ja umfassend an.


Die beliebtesten Versicherungen der Deutschen

Den Deutschen wird schon seit Jahren ein Übermaß an Vorsicht und eine geringe Bereitschaft zum Risiko nachgesagt. Dies gilt nicht nur für Versicherungen, sondern auch allgemein für das Thema Geldanlage. Allerdings handelt es sich bei beiden Prozessen auch um schleichende Veränderungen, so dass Veränderungen in beiden Segmenten meist nicht so schnell auffallen, wie auf der anderen Seite die Vorurteile gewachsen sind.

Inzwischen haben für viele Menschen die allgemeinen Lebensumstände und die immer weiter fallenden Löhne in beiden Segmenten starke Veränderungen mit sich gebracht.

Wer sich für Geldanlage interessiert, kann kaum noch über die herkömmliche klassische Art des Sparens die nötige Rendite erzielen und geht, teils sogar bewusst, stärkere Risiken ein.

Bei den Versicherungen wird oftmals am falschen Ende gespart, so dass selbst existenzielle Verträge oftmals nicht abgeschlossen werden. Dies wird auch noch einmal durch den Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) unterstrichen, die für diese Übervorsicht keinerlei statistische Belege finden können.

Laut Statistik des GDV aus dem Jahr 2018 sind die folgenden Versicherungen am häufigsten in Deutschland bei den privaten Haushalten:

  1. Private Haftpflichtversicherung: 83%
  2. Kfz-Versicherung: 81%
  3. Hausratversicherung: 76%
  4. Rechtsschutzversicherung: 46%
  5. Private Unfallversicherung: 42%
  6. Berufsunfähigkeitesversicherung: 26%
  7. Risikolebensversicherung: 17%

Auch wenn diese Zahlen auf den ersten Blick beeindruckend erscheinen, sollte man beachten, dass fast jeder fünfte Haushalt in Deutschland (17%) ohne eine private Haftpflichtversicherung verfügt.
Dies mag im Einzelfall vielleicht eine bewusste Entscheidung sein, aber es sind besonders die einkommensschwachen Haushalte (unter 900 Euro Nettoeinkommen), von denen 50% auf diesen elementaren Versicherungsschutz verzichten.

Bei den Versicherungen selbst muss man zwischen privaten Versicherungen und den gesetzlich verpflichtenden unterscheiden. Wer als Angestellter oder Arbeiter seinen Lebensunterhalt bestreitet, muss natürlich in die Arbeitslosenversicherung einzahlen. Wer ein Auto fährt, muss eine Kfz-Versicherung abschließen und auch eine Krankenversicherung ist gesetzlich vorgeschrieben.
Geht man nach der Anzahl der Verträge, so ergibt sich die folgende Top 3 in Deutschland:

  1. Lebensversicherung: 87,1 Millionen
  2. Private Krankenversicherung: 35,4 Millionen
  3. Schaden- und Unfallversicherung: 323,8 Millionen

Es handelt sich um die offiziellen Zahlen vom Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) aus dem Jahr 2019.


Versicherungsbeiträge im europäischen Vergleich

Der Mythos der übervorsichtigen und damit umfassend versicherten Deutschen wird ebenfalls durch die Statistik der Versicherungsbeiträge im Vergleich zu den europäischen Nachbarn zerschlagen. Während die Schweiz mit einer Versicherungsdichte von 6.156 Euro pro Kopf im Jahr daherkommt, gefolgt von Dänemark mit 5.731 Euro und Luxemburg mit 5.354 Euro, belegt Deutschland mit gerade einmal 2.619 Euro den 10. Platz und befindet sich damit im unteren Mittelfeld. Auf dem letzten Platz landet Polen mit gerade einmal 373 Euro.


Geldanlage mit Versicherungen?

Früher gehörte die Kapitallebensversicherung quasi zum guten Ton eines jeden sorgsamen Bürgers. Diese Art der Kombination sollte für das Alter vorsorgen und gleichzeitig noch die Hinterbliebenen mit einer Auszahlung im Todesfall absichern. Auch heute noch schlummern viele dieser alten Policen bei den Deutschen. Bedingt durch die hohen Garantiezinsen, die z.B. im Jahr 2004 noch bei 2,75% lagen, durchaus noch heute eine lohnende Anlageform, allerdings nur für die Besitzer von alten Verträgen. Aus diesem Grund machen auch immer mehr Versicherungen den Versicherten Angebote für eine Kündigung. Eine alte Kapitallebensversicherung sollte aus diesem Grund nicht vorschnell gekündigt werden. Auch ein mögliches Angebot des Versicherers sollte niemand vorschnell annehmen. Es gibt Ankäufer am Markt, die zahlen zwischen 2-4% mehr als der eigene Versicherer. Hier sollte also jeder vorher Angebote einholen.

Wer hingegen in der heutigen Zeit noch mit einer Kapitallebensversicherung liebäugelt, sollte von dieser Idee schnell Abstand nehmen. Das aktuell niedrige Zinsniveau macht diese Form absolut unattraktiv und für das Jahr 2022 ist eine Absenkung des Garantiezinses auf 0,25% beschlossen.

Wer die eigene Familie oder aber auch Geschäftspartner absichern möchte, der sollte auf eine Risikolebensversicherung setzen. Hier empfiehlt es sich, möglichst in jungen Jahren bereits mit dem Thema auseinanderzusetzen. Wer gesund lebt, also weder raucht noch trinkt und auch kein starkes Übergewicht hat, profitiert besonders von niedrigen Beiträgen. Die Gesundheitsfragen sollten immer ehrlich beantwortet werden, da die Versicherungen ansonsten im Schadensfall von ihrem Recht Gebrauch machen können, die Leistungen zu verweigern.

Wichtig zu wissen! Bei der Risikolebensversicherung wird kein Kapital gebildet. Sie gilt als reiner Schutz für den Todesfall und wird in dessen Fall mit der versicherteb Summe an die Angehörigen bzw. Geschäftspartner ausgezahlt.


Unnötige Versicherungen erkennen!

Wir haben schon erkannt, dass die Deutschen bei weitem nicht so gut versichert sind, wie ihnen der Ruf vorauseilt. Ärgerlich, wenn dann auch noch in diesem Bereich Fehler gemacht werden und man sich für falsche Versicherungen entscheidet. Am Markt gibt es viele Versicherungen, die im ersten Moment sinnvoll erscheinen, aber dann auf dem zweiten Blick eher überflüssig. Hier sollte jeder noch einmal die eigenen Unterlagen durchgehen und mögliche Kandidaten ausfindig machen. Das so gesparte Geld sollte dann besser direkt in eigene Geldanlage oder eine elementar wichtige Versicherung fließen.
Die folgenden Versicherungen sind in der Regel überflüssig, sollten aber in jedem Einzelfall noch einmal geprüft werden. Eine pauschale Beurteilung ist immer problematisch und es kann im Einzelfall immer gewichtige Gründe geben, warum man sich für diese dann doch entschlossen hat:

  1. Sterbegeldversicherung
    Wird medial aktuell stark befeuert und soll Angehörige vor zu hohen Kosten der Versicherung bewahren. Hier kann es deutlich sinnvoller sein, bereits im Vorfeld ein Sparkonto anzulegen und dieses mit monatlichen Summen zu besparen.

  2. Insassenunfallversicherung
    Da in Deutschland jeder zum Abschluss einer Kfz-Versicherung verpflichtet ist, ist diese überflüssig. Diese schützt auch eigene Fahrgäste.

  3. Unfallversicherung mit Prämienrückzahlung
    Gilt oftmals nur bei langen Laufzeiten, zudem ist der Risikoschutz oftmals bescheiden.

  4. Handyversicherung
    Wird gerne beim Kauf teurer Hardware angeboten und gibt es auch für Notebooks, Kameras oder Tablets. Macht nur Sinn, wer diese Geräte oftmals selbst verschuldet beschädigt (Sturzschaden, Wasserschaden etc.). Da diese Geräte inzwischen locker alle 2-3 Jahre neu erworben werden, sollte man nur bei extrem teurer Investition davon Gebrauch machen.

  5. Glasbruchversicherung
    In Anbetracht der Tatsache, dass sich das Klima stark wandelt, wächst natürlich der Wunsch, sich gegen Schäden der Naturgewalten abzusichern. Dabei wird oft übersehen, dass z.B. Sturm und Hagel diese Schäden ohnehin über die Hausrat- und Wohngebäudeversicherung abdeckt. Lediglich wer einen Wintergarten oder Gewächshaus sein Eigen nennt, sollte vielleicht über diese Art der Versicherung nachdenken.

Ebenfalls oftmals unnötig sind Krankenhaustagegeldversicherung, Hochzeitsrücktrittskostenverischerung, Brillenversicherung uvm.


Individuelle Zusammenstellung

Wir sind uns ziemlich sicher, dass es bei jedem noch das ein oder andere Sparpotenzial gibt und so manche unnötige Versicherungen in den eigenen Unterlagen schlummern.

Wichtig ist am Ende, der eigene Versicherungsschutz ist so individuell wie man selbst. Trotzdem sollte jeder über ein gesundes Fundament verfügen, welches zumindest die wichtigsten Grundrisiken absichert. Nach oben hin kann man dann anfangen zu individualisieren und z.B. spezielle Versicherungen wg. riskanter Hobbys und Haustieren abschließen. Auch die Hilfe von persönlichen Ratgebern sollte man ggf. in Anspruch nehmen. Allerdings immer im Hinterkopf behalten, dass diese, wenn sie von Versicherungsgesellschaften kommen, natürlich stark die Interessen der eigenen Gesellschaft im Auge behalten.

Am Ende kommt man mit einer gesunden Mischung aus Beratung und eigener Recherche am weitesten.