NAGA Test [2021]

NAGA Test

Mit NAGA steht uns ein interessanter Broker ins Haus, der einen etwas anderen Ansatz vertritt als die bislang von uns getesteten Unternehmen. Hier setzt man verstärkt auf den Social-Media-Gedanken und präsentiert dem zukünftigen Anleger gleich das quasi Facebook für Trader. Wie uns das gefallen hat und ob es sich um eine gute Alternative handelt, erfahrt ihr in unserem Test.

Arnd Rüger

Produktauswahl
Benutzerfreundlichkeit
Preise & Provisionen
Kundendienst / Service
Sicherheit

Zusammenfassung

Mit NAGA bekommt man einen spannenden Broker an die Hand, der nicht nur eine Vielzahl an Finanzinstrumenten anbietet, sondern auch ein soziales Netzwerk und Copy-Trading miteinander verbindet. Sowohl Profis als auch Einsteiger werden diese Möglichkeiten zu schätzen wissen, da sie Möglichkeiten für weitere Verdienstmöglichkeiten bieten bzw. den eigenen Lernerfolg deutlich steigern.

4.5

Wir alle nutzen inzwischen verschiedene soziale Netze. Ob nun Facebook, Instagram, Twitter & Co. ein Leben ohne kann man sich fast nicht mehr vorstellen. Warum also nicht ein soziales Netzwerk aus Tradern schaffen und das alles in einer eigenen Handelsplattform zusammenfassen? Willkommen bei NAGA!

Mein erster Gedanke, als ich mit NAGA in Berührung kam war, dass mich hier einfach nur wieder eine weitere Plattform erwarten würde, die den Ansatz des Copytradings verfolgt. Als ich dann aber realisierte, dass dies eindeutig zu kurz gedacht war, wurde meine Neugier geweckt.


Was ist NAGA

Wer, so wie meine Wenigkeit, aus der Welt des Gaming kommt und jetzt das Trading für sich entdeckt hat, der wird beim Begriff NAGA eher an die ehemaligen Hochgeborenen aus World of WarCraft denken, die der Königin Azshara dienen. Dabei handelt es sich um Meeresbewohner, die aber auch an Land wandeln, aber ich schweife ab.
Es handelt sich bei NAGA um einen Broker, der seinen Sitz in Deutschland hat, ein börsengehandeltes FinTech-Unternehmen ist und im Jahr 2015 gegründet wurde. Das Unternehmen ist komplett reguliert und verbindet das beste aus zwei Welten. Social Media und Trading.

Da der Ansatz bei NAGA, wie bereits erwähnt, ein wenig anders ist und sich mehr als ein soziales Netzwerk präsentiert, ist natürlich die Eingewöhnung deutlich höher als bei einem klassischen Broker. Auch meine Wenigkeit fühlte sich am Anfang ein wenig erschlagen und ich war mehr als dankbar dafür, mich erst einmal vollkommen entspannt und unverbindlich mit einem Demo-Account beschäftigen zu können.

Mit virtuellen 10.000 Euro darf man sich dann auch sogleich ins Abenteuer stürzen.

Allerdings muss man auch bei der Demo-Variante das Upgrade vollständig abschließen, ansonsten kann man die Funktionen von NAGA nicht nutzen bzw. nur ein wenig an der Oberfläche kratzen.


Das Angebot von NAGA

Anleger dürfen sich auf ein vielfältiges Angebot von mehr als 950 Finanzprodukten freuen. Dazu gehören:

  • Forex
  • Aktien
  • Indizes
  • Aktien CFDs
  • Kryptowährungen
  • Rohstoffe
  • Futures
  • ETFs

Dazu gibt es eine Vielzahl an Plattformen, zwischen denen man wählen kann. Dabei ist man nicht auf eine beschränkt, sondern kann je nach aktueller Lage wählen:

  • MT4
  • MT5
  • NAGA Web-Strader
  • NAGA iOS App
  • NAGA Android App


Mobile App & Weboberfläche

Bei NAGA ist niemand auf eine Oberfläche festgelegt. Wer häufig unterwegs ist oder nebenbei auf der Arbeit ein paar Trades abschließen möchte, der wird sich an der umfassenden App (iOS und Android) erfreuen.

Für die bessere Übersicht ist natürlich die Weboberfläche geeignet.

Auch auf der eigentlichen Webseite gibt es jede Menge Informationen und es bleiben dem Anwender kaum Fragen offen.

Gestört hat allerdings die Tatsache, dass viele Bereiche noch nicht komplett übersetzt worden sind. Das gilt sowohl für die Erklärungen div. Funktionen, die in einem Mix aus Deutsch und Englisch daherkommen, als auch die eigentliche Upgrade-Registrierung. Wer neue Kunden aus dem deutschsprachigen Raum gewinnen möchte, darf einfach nicht den Fehler machen, Fragen nach Einkommen und Tradingerfahrung in englischer Sprache zu tätigen.

An dieser Stelle werden wahrscheinlich viele potenzielle Anleger abspringen, weil sie das Gefühl haben, hier könnte eventuell eine unseriöse Seite am Werk sein (was natürlich nicht der Fall ist!).

Also liebes NAGA-Team. An dieser Baustelle müsst ihr definitiv ran und zwar möglichst schnell.

Wer mit der englischen Sprache keine Probleme hat, der wird den Mix aus normaler Erklärung bzw. Videoeinbindungen sehr zu schätzen wissen.

Die Registrierung

Wer schnell und ohne Probleme loslegen möchte, der kann es sich bei NAGA sehr leicht machen. Die Registrierung ist zweigeteilt, um erst einmal Mitglied der Community zu werden, muss man sich nicht einmal die Mühe machen und ein eigenes Login zu erstellen, sondern kann ganz bequem über Google bzw. Facebook sich anmelden. Erst wenn man tiefer in den Kaninchenbau eintauchen möchte, ist es nötig, dem Account noch ein Upgrade zu spendieren. Hier kommt es dann allerdings zu der bereits vorher erwähnten Problematik, dass diese auf einmal in englischer Sprache an den Anwender gerichtet wird. Davon sollte man sich aber nicht abschrecken lassen. NAGA ist ein seriöser Anbieter. Zudem muss man das Upgrade auch durchführen, um Copy-Trading nutzen zu können (auch im Demo-Account). Ohne dieses Upgrade kann man lediglich das soziale Netzwerk verwenden.

Geld einzahlen

Um loslegen zu können, bedarf es einer Mindestinvestition von 250,00 Euro. Darauf entfallen keine Gebühren. Unterstützt werden neben den klassischen Einzahlungsvarianten wie Kreditkarte und Banküberweisung auch die Möglichkeit, diese Überweisungen in Kryptowährungen zu tätigen. Hier stehen Bitcoin, Ethereum, Bitcoin Cash, Litecoin, Dash und der NAGA Coin zur Verfügung.

Sicherheit

Wer Geld investiert ist natürlich auch auf die Sicherheit der Gelder bedacht. Hier muss man sich keine Gedanken machen. Hier sollten Anleger im Hinterkopf behalten, dass es eben nicht die deutsche Einlagensicherung ist die greift, sondern die zypriotische. Keine Angst, auch diese ist bis zu 100.000 Euro verbrieft. Zudem haben viele Broker ihren Sitz auf der Insel im Mittelmeer. Wer allerdings ein ganz besonders sicherheitsbewusster Anleger ist, der sollte das zumindest im Hinterkopf behalten.

Risikohinweise

Broker, die in ihrem Angebotskatalog auch CFDs anbieten, sind verpflichtet offen auf die Risiken mit diesem Finanzinstrument hinzuweisen. Daran hält sich NAGA vorbildlich und gibt an, dass 74,48% aller Privatkonten damit Verlust machen. Auch wir empfehlen CFDs nur für erfahrene Anleger und maximal als Beimischung zum Depot.


Steuern

Da NAGA seinen Firmensitz in Zypern hat, werden Steuern nicht automatisch für den Anleger abgeführt. Das bedeutet, dass man sich selbst bzw. der Steuerberater um die ordnungsgemäße Abführung der Steuern kümmern muss. Es hat aber auch seine Vorteile, nicht sofort Steuern abführen zu müssen. Gewinne können so im Laufe des Jahres gleich wieder reinvestiert werden. Dies ist aber nur sehr erfahrenen Anlegern zu empfehlen, da es immer die Gefahr birgt, zum Zeitpunkt der Fälligkeit nicht liquide zu sein. Am besten ist es, gleich von Anfang an die entsprechenden Summen zur Seite zu legen, damit man hinterher keine böse Überraschung erlebt.



Das soziale Netzwerk

Wer die Welt des Tradens für sich entdeckt hat, der ist fast immer auf der Suche nach Gleichgesinnten. In den meisten Fällen greifen hier Anleger auf den Klassiker „Facebook“ zurück, nur um dann schnell und entnervt festzustellen, dass dieser Bereich von Schaumschlägern, Blendern und anderen merkwürdigen Gestalten bewohnt wird.

Hier wirklich gute und seröse Kontakte zu finden, ist eine echte Qual und kostet unnötig Energie. Hier kann NAGA voll punkten. Der Aufbau der Seite erinnert ein wenig an das alte Facebook bzw. LinkedIn.

Dadurch ist gewährleistet, dass sich auch unerfahrene Anwender schnell zurechtfinden.

Fix sind die besten Trader ausgemacht oder wer aktuell gute Gewinne eingefahren hat und diesen Personen kann man dann ganz einfach folgen. Selbst ohne deren Trades gleich zu kopieren kann man auf diese Art und Weise lernen, was die einzelnen Personen in der Vergangenheit richtig gemacht haben und so sein eigenes Wissen erweitern.

Copy-Trading

Wer ein soziales Netzwerk sein eigen nennt, der setzt natürlich auch verstärkt auf die soziale Interaktion seiner Anwender. Den Anwender interessiert hier natürlich in erster Linie das Copy-Trading und wie gut es funktioniert. So verlockend Copy-Trading auch ist, man darf natürlich niemals vergessen, dass gute Ergebnisse in der Vergangenheit niemals eine Gewährleistung für die Zukunft darstellen.

Es sollte also niemand blind einfach alles nachmachen, was ein erfolgreicher Trader gerade macht. Auch hier gilt, als gesunde Beimischung in Ordnung. Der Vorteil ist, wenn man sich z.B. einen Trader aussucht, von dessen Performance man angetan ist, so kann man selbst entscheiden, wie viele Einheiten man bei einem Trade nachmachen möchte.

Zudem kann man auch einstellen, mit wieviel Prozent man einen Trader kopieren möchte. Es ist auf jeden Fall zu empfehlen, hier nicht All-In zu gehen, sondern nur zu kleinen Anteilen einen Trader nachzumachen. Zudem kann man auf diese Art und Weise nicht nur das Risiko minimieren, sondern auch mehrere Trader mit aufzunehmen.

Wer hingegen selbst schon ein sehr erfolgreicher Trader ist und gerne noch zusätzlich Einnahmen erzielen möchte, der darf sich daran erfreuen, dass genau das mit NAGA möglich ist. Wenn andere Anleger einem folgen und die Trades kopieren, klingelt es zusätzlich in der eigenen Kasse.

NAGA Academy

Trading ist eine komplexe Angelegenheit und so verlockend auch die Aussichten darauf sind, via Copy-Trading diese Aufgaben elegant auszulagern, sollte jeder Anleger darauf bedacht sein, sich ein gesundes Fundament an Wissen anzueignen.

Dafür hat NAGA eine eigene Weiterbildungssektion auf der Seite eingerichtet. Klar, viele diese Informationen kann man auch im Netz finden. YouTube bietet hier z.B. eine Vielzahl an guten Kanälen, aber das bedarf eben auch erst einmal einer ausführlichen Recherche. Allerdings haut Naga dieses Wissen jetzt nicht komplett einfach so raus.

Um z.B. an die gezeigten eBooks zu kommen, muss man einen Live-Account haben. Sprich, man muss also mindestens 250,00 Euro investiert haben, um in den Genuss dieser Werke zu kommen.

Service & Support

Die erste Begegnung mit NAGA kann ein wenig „erschlagend“ wirken. Dieser Tatsache ist sich auch der Support des Anbieters bewusst. Dieser hat sich unmittelbar nach der Registrierung bei uns telefonisch gemeldet.

Es dauerte keine 5 Minuten, da wurde ein Anrufversuch festgestellt. Da ich inzwischen sämtliche Anrufer auflaufen lasse, die nicht in meiner privaten Liste sind, konnte NAGA natürlich nicht durchkommen. Hier hat man sich aber schnellstens per E-Mail gemeldet, dass man vor wenigen Minuten versuchte mich zu kontaktieren. Das ist wirklich vorbildlich, weil so natürlich sofort eine richtige Zuordnung möglich gewesen ist.

Man hat mir sofort Hilfestellung angeboten, was ich sehr zuvorkommend fand. Da ich zum Zeitpunkt der Anmeldung aber gerade keine Zeit hatte, wurde einfach locker ein Termin für ein paar Tage später vereinbart.


Preise & Gebühren

Um in die Welt des Echtgeldhandels einsteigen zu können, muss man mindestens 250,00 Euro investieren. NAGA unterteilt die Anleger selbst in sechs verschiedene Klassen.

Angefangen bei 250,00 Euro bis hin zu 100.000 Euro. Je nach Anlagerklasse unterscheiden sich dann auch die Spreads und Auszahlungsgebühren. Der eigentliche Aktienhandel ist aber bei jeder Stufe kostenlos.

Eine ausführliche und vor allem immer aktuelle Liste findet ihr hier auf der Seite von NAGA:

https://naga.com/de/vip-user-levels/



Vorteile von NAGA

  • Vielfältiges Angebot an Produkten
  • Soziales Netzwerk
  • einfaches Copytrading
  • Zusatzeinnahmen, wenn man selbst kopiert wird
  • gute Weiterbildungsmöglichkeiten
  • erstklassiger Support

Nachteile von NAGA

  • Demo-Account nur nach vollständiger Registrierung nutzbar
  • Registrierung nicht eingedeutscht
  • Steuern werden nicht automatisch abgeführt
  • Etwas „erschlagend“ in den ersten Momenten

Test Fazit

Ich gebe zu, ich gehöre der Fraktion der „Erschlagenen“ an. So jedenfalls war mein Eindruck von NAGA innerhalb der ersten Tage. Es gab an jeder Ecke immer wieder neue Dinge zu entdecken und oftmals wurde es mir durch die Vielzahl an Informationen schlichtweg zu viel.

Je länger ich mich aber in dem Kosmos bewegte, desto vertrauter und neugieriger wurde ich. Zwar bin ich selbst eher die Variante „einsamer Wolf“ wenn es ans Trading geht, aber ich gebe zu, es macht Spaß, sich in einem sozialen Netzwerk aus wirklich Gleichgesinnten zu bewegen und Anregungen für Trades mitzunehmen. Dem Gamification-Faktor, den NAGA durch die unterschiedlichen Level erzeugt, kann ich mich auch nicht so richtig entziehen.

Der Anreiz, sich hier eines Tages von Iron bis hin zu Crystal hochzuarbeiten ist nicht zu unterschätzen. Zudem werden mit höherer Einlage ja auch höhere Auszahlungen erzielt, wenn man selbst kopiert wird. Aber auch andere Boni werden mit höherer Einlage erst freigeschaltet.

Da schafft es NAGA tatsächlich bei mir einige Knöpfe zu drücken.


Häufige Fragen (FAQ)



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